(Magyar) 2018. évi Megyei Zenei Verseny Taksony

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„Musik ist die Stimme allen Schmerzes und aller Freude.” (Helen Exley)

 

Die Weitergabe des Feuers

Achter Musikwettbewerb auf Regionalebene in Taks/Taksony

Der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen im Nordungarn (ÉMNÖSZ), die Selbstverwaltung des Komitats Pest und die Deutsche Selbstverwaltung Taks veranstalteten am 21. April den traditionellen Musikwettbewerb für die SchülerInnen der Musikschulen der Region.

Der traditionelle, inzwischen achte Musikwettbewerb wurde in diesem Jahr wieder im Sándor Petőfi Kulturhaus in Taks/Taksony, in der Organisation der örtlichen Deutschen Selbstveraltung veranstaltet.

Nach dem gemeinsamen Singen der Hymne der Ungarndeutschen begrüßte Gyöngyi Bálint die Teilnehmer, danach begründete sie die Stimmung der Eröffnungsfeier mit einem Zitat von Helen Exley: „Musik ist die Stimme allen Schmerzes und aller Freude. Man braucht für sie keine Übersetzung.” Sie fügte hinzu: „Dieser Tag ist ein Erlebnis, denn wir freuen uns, und weil es ein Musikwettbewerb ist, lächelt sogar die Sonne mit uns.” Danach machte sie auf die Wirkung der Musik mit den Gedanken von Martin Luther aufmerksam: „Die Musik regiert alle Bewegung des menschlichen Herzens. Nichts auf Erden ist mehr imstande, die Traurigen fröhlich, die Fröhlichen traurig, die Verzagten beherzt zu machen, die Hoffärtigen zur Demut zu reizen, Neid und Hass zu mildern, denn die Musik.” Abschließend stellte sie die Juroren vor: Gábor Farkas: Musiklehrer aus der Musikschule Harast, Gründungsmitglied der Budapester Rektime Band und Musiker der Musikkapelle Haraster Dorfmusik; Gergely Tóth: Trompeter der Ungarischen Militärkapelle der Garnison, Musiklehrer der János Galambos Musikschule aus Soroksár; Vorsitzender der Jury: Lajos Hommer, ehemaliger Musiker der Oper und Tubalehrer der Künstlerischen Fachmittelschule der Armee.

András Zwick, Vorsitzender der Kulturkomission des ÉMNÖSZ, begann seine Rede mit einem Zitat von Gustav Mahler: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“  Weiter meinte er: „Die ungarndeutsche Instrumentalmusik ist nichts anderes als unsere musikalische Muttersprache.” Für deren Pflege und Weitergabe bedankte er sich bei den Kandidaten und ihren Lehrern.

Vor dem Turnier beeindruckte der Schüler der Takser Grundschule Ármin Kreisz mit einer örtlichen Mundartgeschichte.

Die Schüler konnten sich für den Wettbewerb in drei Kategorien – Solo, Duo oder Gruppe – anmelden. Neben der Bearbeitung des deutschen, bzw. ungarndeutschen Volksliedes mussten sie auch ein deutsches klassisches Werk vortragen, außer des Kammermusizierens, dort war es keine Plicht.

Der Auftritt der Kandidaten durfte maximal 5 Minuten dauern. Beim Bläsersolo war ein Klavierbegleitung möglich, wofür der Schüler selbst sorgen musste. Beim Kammermusizieren durfte auch ein Lehrer in der Kapelle mitspielen, die aus 3-6, maximal 12 Personen bestehen durfte.

Bei der fast ganztägigen Veranstaltung hörte das Publikum 21 verschiedene Musikproduktionen an. Zwischen den Auftritten gab es eine Pause, und nach dem Mittagessen wurden die Ergebnisse im Musikpavilon auf dem Hauptplatz verkündet. Der Vorsitzende der Jury bewertete die Vorführungen der verschiedenen Kategorien, die Mitglieder legten bei der Bewertung der einzelnen Produktionen die vorgegebene Gesichtspunkte wie Musikalität, reines Spiel, Darstellungsweise, altersgemäße Musikstücke etc. zugrunde. Die Jury vergab zahlreiche Platzierungen in Bronze,  Silber und Gold, sogar eine Qualifikation, den von der Stadt Taks gegründeten „Dunagong-Preis”, sowie eine Delegierung zur Teilnahme an der Akkordeonwoche im Sommer in Taks . Die Musikpädagogen erhielten Blumenpräsente für die Vorbereitung ihrer Schüler.

Der Vorsitzende der Jury Lajos Hommer, Gyöngyi Bálint, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Taks, Ildikó Szeltner-Winhardt,  die Büroleiterin des EMNÖSZ, und András Zwick, der Vorsitzende der Kulturkomission des ÉMNÖSZ, überreichten den Teilnehmern Urkunden und Geschenkpakete. Die besonders ausgezeichneten Teilnehmer erhielten Hauptpreise und trugen noch einmal ihr Musikstück dem Publikum vor, unter anderem die Mitglieder der schwäbischen Volksmusikwerkstatt TTT Taks und Lilla Pinke, Schülerin aus Dunabogdány.

Am Ende des Musikwettbewerbs bedankte sich Szeltnerné Winhardt Ildikó bei allen Schülern und ihren Pädagogen für den ausgezeichneten Leistungen und den Juroren für die Bewertungsarbeit.

Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Humanressourcen gefördert.

 

Maria Klotz

Fotos: Maria Klotz

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